Hiermit möchte ich mich bei allen Wählerinnen und Wählern des Freistaats bedanken, die mir Ihre Stimme und das damit verbundene Vertrauen entgegengebracht haben. Aber auch bei allen anderen, die den Gang zur Urne nicht gescheut haben und den Wahlen ihr demokratisches Gesicht wieder verliehen haben. Auch wenn es dieses mal nicht zu einem Mandat gereicht hat, werte ich persönlich die Wahlen als vollen Erfolg ! Die Demokratie lebt und hat klare Sieger hervorgebracht - meinen Glückwunsch. 

 

Bedenklich stimmt mich dennoch die Tatsache, dass Politiker gewählt oder wieder gewählt wurden, die sich mehr oder weniger an Steuergeldern indirekt bereichert haben und meines erachtens eigentlich nichts mehr im Landtag zu suchen haben. Aber in Bayern ticken die Uhren nun einmal wirklich anders. Trotz allem noch einmal herzlichen Dank .... und auf ein Neues !

 

Die neue Form des modernen Heimatkampfes

Der demokratische Gedanke bedarf einer Verwirklichung in der Gesellschaft, damit die Prinzipien der demokratischen Staatsform auch in der Realität erfahrbar werden.

 

In einer Demokratie verläuft idealerweise die politische Willensbildung von unten nach oben, wird also aus der Mitte der Bevölkerung an die Eliten getragen – dies setzt allerdings eine am politischen Prozess interessierte und engagierte Bevölkerung voraus.

 

Politische Akteure überbieten sich im Wahlkampf häufig mit Versprechungen, um die Stimmen der Wählenden zu gewinnen. Überzogene Versprechungen können jedoch selten umgesetzt werden. Zusätzlich vermeiden es politische Akteure ihre Versprechungen zu korrigieren, da sie Verlust von Wählerstimmen befürchten. Die Demokratie läuft immer Gefahr, sich selbst zu überfordern, die Bürgerinnen und Bürger zu enttäuschen und deshalb Vertrauen und Zustimmung zu verlieren.

 

In weiten Teilen der 68er- und Alternativbewegungen war statt direkter Demokratie der Begriff  Basisdemokratie üblich. Direkte Demokratie oder zumindest die Einführung von mehr plebiszitären Elementen auf Bundes- und Landesebene galten als erklärte Ziele.

 

Mittlerweile gewinnt man aber den Eindruck, dass Demokratie nur noch ein Schlagwort für Wahlkampfkampagnen, Stimmenfang und immer wieder gern genommener Ausdruck dafür, den Wähler von seinem Mitbestimmungsrecht und seiner grenzenlosen Selbstbestimmung zu überzeugen.

 

Die Freiheit ist die Grundvoraussetzung für die Demokratie, also schafft mehr Demokratie erst den Freiraum, in dem Freiheit ausgelebt werden kann.

Deshalb kann ich nur jeden bitten, an der Landtagswahl am 15. September 2013 in Bayern, sowie an der Bundestagswahl eine Woche später seine Stimme abzugeben. Nur eine hohe Wahlbeteiligung schafft wahre Demokratie!

 

Ihre Stimme für Ihre Stimme .... Thomas Mayer

 

Direktkandidat der Piratenpartei zur Landtagswahl 2013 im Stimmkreis 122 München Land-Nord

 

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